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Beratung bei vorgeburtlicher Diagnostik

Gute Hoffnung, bange Zweifel – unser Beratungsverständnis

Foto vom Beratungszimmer

Die Pränatale Diagnostik bietet heute die Möglichkeit, schon zu einem frühen Zeitpunkt Aussagen über mögliche Auffälligkeiten bei einem ungeborenen Kind zu treffen. Aber möchten Sie das wirklich wissen? Und wenn ja, was bedeutet ein Ergebnis für Sie?

Wir möchten Sie in jeder Phase der pränatalen Untersuchung ermutigen, sich bewusst zu überlegen, ob Sie diesen Schritt verantworten können und wollen.

Nach Feststellung einer schwerwiegenden Diagnose hat der Gesetzgeber die medizinische Indikation durch einen Arzt ermöglicht. Hierbei gibt es keine einfache Entscheidung. Auf der einen Seite steht das Kind, auf das Sie sich gefreut haben und dessen Würde durch nichts in Frage gestellt werden kann. Auf der anderen Seite kann das Leben mit einem schwerstbehinderten Kind eine enorme Belastung für die Mutter oder die gesamte Familie bedeuten.

In den Beratungsgesprächen möchten wir Ihnen einen geschützten Raum anbieten, in dem Sie sich ohne Druck von außen Ihre Situation anschauen können. Auch die scheinbar widersprüchlichen Gefühle, Angst, Hoffnung und Verzweiflung finden ihren Platz. Sie können Anteilnahme erleben und werden ermutigt Handlungsspielräume zu suchen. Vielleicht lassen sich Lösungen für Ihre Konflikte und Probleme finden, vielleicht müssen Sie lernen, dass es unlösbare Konflikte gibt. Wir wollen Sie auf beiden Wegen unterstützen.

Als evangelische Beratungsstelle stehen wir auf Ihrer Seite, ohne Sie oder Ihre Entscheidung zu bewerten oder zu verurteilen. Wenn Sie es wollen, begleiten wir Sie weiter, unabhängig davon, wie Sie sich entscheiden.

Die Beratungen sind kostenlos und ergebnisoffen. Sie unterliegen der Schweigepflicht und sind unabhängig von Konfession und Nationalität.